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Neues Nachwuchsprojekt im Endspurt

14.06.2016 „Höchste Zeit, Herold!“, ein achtminütiger Zeichentrickfilm unter der Regie von Francie Liebschner geht in die Endfertigung

 

Herold ist nicht nur ein Superheld, er ist auch Papa.

Gewandet in einen Superman-Kettenhemd-Einteiler ist er kampferprobt und den Umgang mit vielerlei Gefahr gewohnt. Jedoch steht ihm nun eine besondere Aufgabe bevor: Töchterchen Ursel möchte Papa rechtzeitig und bitte mit Geschenk zur Geburtstagsfeier empfangen. Als wäre das allein nicht schon schwer genug, ist der Weg zu Urselchen natürlich mit 13 Prüfungen gepflastert. Also packt Papa das Geschenk ein und macht sich auf den Weg, denn die Zeit drängt.

Eine wonnevoll gereimte Jagd durch Wald und Heide, über Berge und durch die Luft, sogar ein Schwarm Reporter kann unseren Herold nicht aufhalten und so kommt er natürlich pünktlich und mit dem ultimativen Geschenk bei Urselchen an.

Eine zauberhafte wie typische Anke-Kuhl-Geschichte, mit flotter Feder gezeichnet, ganz nahe am wirklichen Leben und mit viel überbordender Phantasie.

 

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Anke Kuhl, erschienen im Klett Kinderbuchverlag.

Regie: Francie Liebschner

Beratung: Ralf Kukula

Gestaltung: Anke Kuhl, Jörg Halsema

Storyboard/Layout: Lutz Stützner

Animation: Jörg Halsema, Olaf Ulbricht

Sprecherin: Annamateur

Musik/Ton: Frieder Zimmermann

Produktionsleitung: Grit Wißkirchen

gefördert durch: MDM, KdFS, SLM, FFA, BKM

Filmförderpreis für "die Weite Suchen" beim 28. Filmfest Dresden

16.04.2016 "Die Weite suchen" erhält Filmförderpreis der sächsischen Kunstministerin

Falk Schuster erhält in diesem Jahr den Filmförderpreis der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst. Kunststaatssekretär Uwe Gaul hat am 16.04.2016 während der Preisverleihung beim 28. Filmfest Dresden den Goldenen Reiter in dieser Kategorie überreicht. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 20 000 Euro verbunden.
Regisseur und Drehbuchautor Falk Schuster zeigt mit einem aufwendig im Rotoskopieverfahren hergestellten Animationsfilm, wo die Sachsen am liebsten Urlaub machten, als die Mauer noch stand. „Durch seine virtuose graphische Präzision und Reduzierung auf das Wesentliche gelingt dem jungen Filmemacher ein kleines aber feines ästhetisches Meisterwerk, das gleichzeitig den Zuschauer in seiner 4motorigen Zeitmaschine bald 30 Jahre zurückversetzt“, heißt es in der Begründung der Jury.
„Ich gratuliere Falk Schuster zu dieser Ehrung. Der Filmförderpreis hat den Zweck - auch mit der stolzen Fördersumme von 20 000 Euro – bisher unbekannte nationale Regisseure und Produzenten von Animations- und Kurzspielfilmen für ihr künstlerisch herausragendes Werk auszuzeichnen und zugleich zu fördern. Das trifft auf den jungen Filmemacher Falk Schuster hervorragend zu. Das Preisgeld soll ihm helfen, eine neue Produktion anzuschließen und sich künstlerisch weiterzuentwickeln“, erklärt Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.
(Auszug aus der PM des SMWK)

Kinostart "Die Hälfte der Stadt"

19.10.2015 DIE HÄLFTE DER STADT erzählt die Geschichte des jüdischen Fotografen und Gemeindepolitikers Chaim Berman. Vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges engagiert er sich für ein friedliches Nebeneinander von Polen, Juden und Deutschen in seiner polnischen Heimatstadt, doch seine weltoffene Haltung wird ihm bald zum Verhängnis...
Der Film versucht auf eindrückliche Weise in Interviews, mit Fotos und in Animationen die verlorene Geschichte der Stadt Kozienice und ihres fotografischen Chronisten Berman zu rekonstruieren und wieder zum Leben zu erwecken.

Die Hälfte der Stadt - Ein Film von Pawel Siczek -
Die Hinterlassenschaft des Fotografen Berman besteht aus fast zehntausend Portraits auf Glasnegativen, die jahrzehntelang unentdeckt blieben. Sie zeigen unbekannte Menschen aus Chaim Bermans Alltag, die Gesichter einer für immer verlorenen europäischen Ära. Diese Glasnegative sind der Ausgangspunkt des Films, der mit diesen Bildern das Leben ihres Schöpfers und der Gesellschaft seiner Zeit zu rekonstruieren versucht.

Ab 05.11.2015 im Kino.

Kinotrailer

Facebook-Veranstaltung zum Kinostart

Vom 04.11.2015 bis zum zum 10.11.2015 wird Pawel Siczek zu Filmgesprächen in folgenden Städten zu Gast sein:
Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Leipzig und München. Weitere Infos zu den Filmgesprächen finden Sie hier.
Weiter Infos zum Film finden Sie hier.

Premiere "Die Weite Suchen" bei DOK Leipzig

„Die Weite suchen“ - Weltpremiere im DOK-Leipzig-Wettbewerb

07.10.2015. Stolz verkünden wir gemeinsam mit unserem Koproduzenten Falk Schuster (Halle) die Fertigstellung von „Die Weite suchen“ (Arbeitstitel „Klütz'87“, Regie: Falk Schuster). Der halbstündige Animadokfilm feiert seine Weltpremiere als Teil der offiziellen DOK-Auswahl im „Deutschen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm“ sowie als Anwärter für die internationale Animadoc-Taube. Im Film dreht sich alles um einen familiären Ostseeurlaub im Jahre 1987 im grenznahen Urlaubsort Klütz/Boltenhagen.
Der teils autobiografische Anima-Dok-Film begleitet die Familie in knapp 30 Minuten durch ihren damaligen Urlaubsalltag. Ein ehemaliger Grenzer berichtet von seiner Arbeit, Einheimische erläutern die „Invasion“ der Sachsen in den großen Ferien und die Familie selbst kommt im Film ebenfalls zu Wort.
Persönliche Erinnerungen, Interviews und dokumentarisch aufbereitete Fakten verschmelzen in Falk Schusters Film zu einem im Zeichentrick animierten Reisetagebuch. Die längst vergangene Fahrt erwacht durch einen skizzenhaften Strich wieder zum Leben und lässt Familie Schuster noch einmal nach der Weite suchen.

Der Trailer findet sich auf folgender Webseite: www.die-weite-suchen.de

Der Film wurde realisiert dank der freundlichen Förderung durch die Mitteldeutsche Medienförderung, das BKM, die SLM, die Kunststiftung Sachsen-Anhalt und die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Wir sehen uns zur Premiere auf dem 58. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar– und Animationsfilm (26. Oktober – 1. November 2015)!

Der Film läuft am:

27.10.15 um 13.15 Uhr im Cinestar 4,
28.10.15 um 16.30 Uhr im Passage Kinos Astoria und
               um 21.45 Uhr im CineStar 5,
01.11.15 um 16.30 Uhr in der Schaubühne Lindenfels.

 

Die nächste Premiere des Films ist am 15.11.2015 um 17 Uhr im LUCHS.KINO in Halle.
Die Dresdenpremiere findet am 26.11.2015 im Kino in der Fabrik statt.

Wir freuen uns auf Sie!

Premieren "Hälfte der Stadt"

17.04.2015. Am 8. Mai feiert „Die Hälfte der Stadt“ (Regie: Pawel Siczek) im Rahmen der 30. Ausgabe des DOK.fest München seine Deutschlandpremiere. Der abendfüllende Animadoc-Film läuft im internationalen Wettbewerb. Die Welturaufführung des Films findet am 28. April im Polin, dem Museum der polnischen Juden, in Warschau statt.

Die Hinterlassenschaft des Fotografen Berman sind an die zehntausend Portraits auf Glasnegativen, die jahrzehntelang unentdeckt blieben. Sie zeigen unbekannte Menschen aus Chaim Bermans Alltag, die Gesichter einer für immer verlorenen europäischen Ära. Diese Glasnegative sind der Ausgangspunkt des Films, der das Leben ihres Urhebers zu rekonstruieren versucht. Chaim Berman kommt 1890 im polnischen Städtchen Kozienice zur Welt. Bereits sehr früh begeistert er sich für Fotografie und lernt sein Handwerk vom eigenen Vater. Bald beginnt er damit, die Bewohner von Kozienice zu portraitieren - es sind Polen, Juden und Deutsche, die hier, weitestgehend friedlich nebeneinander leben. Trotz der Verfinsterung des politischen Klimas in den 1930er Jahren, kämpft Berman weiter für ein Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen...

„Die Hälfte der Stadt“ nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Gezeiten eines turbulenten europäischen Jahrhunderts, und erzählt die bewegende Geschichte eines Mannes, dessen Überzeugungen fortschrittlicher waren, als die Welt in der er lebte. "Chaim" bedeutet auf Hebräisch "Leben" - so erklärt sich die außergewöhnliche formelle Herangehensweise des Regisseurs Pawel Siczek. Die aufwändig gestaltete Animation, die durch die Werke des Malers Marc Chagall und die naive Malerei der Kozienicer Region inspiriert wurde, lässt eine längst vergessene Welt wieder lebendig werden.

Der Film ist eine Koproduktion von Leykauf Film mit Balance Film und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB in Zusammenarbeit mit ARTE und in Kooperation mit der Shalom Foundation Polen in Warschau. Der Fim entstand mit freundlicher Förderung durch die Mitteldeutsche Medienförderung, den FilmFernsehFonds Bayern, dem Deutschen FilmFörderFonds, dem Kuratorium junger deutscher Film sowie dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

Publikumspreis für "Fred & Anabel"

30.03.2015. "Fred & Anabel" wurde im vergangenen Februar in Paris mit dem Publikumspreis „Eco Bambin“ ausgezeichnet. Die jungen Besucher des 32. Internationalen Umweltfestivals FIFE wählten Ralf Kukulas Adaption des gleichnamigen Buches von Lena Hesse zu ihrem Favoriten.

Im April laufen "Fred & Anabel" im internationalen Wettbewerb des TIFF International Kids Film Festival in Toronto. Das kanadische Festival gehört zu den größten Kinderfilmfestivals weltweit und vergibt mehrere Auszeichnungen. In der Kategorie Kurzfilme gibt es eine Kinder- und eine Erwachsenen Jury sowie den Publikumspreis. Wir bleiben gespannt und drücken die Daumen…

Cartoon Movie Einladung für "Fritzi war dabei"

15.02.2015. Der erste abendfüllende Animationsfilm unter Federführung von Balance Film wurde von der Cartoon Movie Auswahlkommission eingeladen und wird in der Kategorie „in Entwicklung“ im März 2015 in Lyon präsentiert. Der Film erzählt die Geschichte der politischen Wende im Herbst 1989 in Leipzig aus dem Blickwinkel der aufgeweckten elfjährigen Fritzi. Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) und die Filmstiftung NRW fördern das Projekt.

„Fritzi war dabei“ nach dem gleichnamigen Buch von Hanna Schott und Gerda Raidt (Illustration) wird zusammen mit Trickstudio Lutterbeck (Köln) realisiert. Weitere Partner in der Produktion werden sein: Maur Film (Prag), Neuer Österreichischer Trickfilm (Wien), Studio Filmbilder (Stuttgart) sowie TRIKK17 (Hamburg). Bei der Gelegenheit gratulieren wir unseren Hamburger Koproduzenten Sandra Schießl und Björn Magsig zur Auszeichnung von "Die Nacht des Elefanten" mit der goldenen Lola in der Kategorie Animationsfilm.

„Fred & Anabel“ auf Festivalreisen

02.02.2015. Seit der tschechischen Weltpremiere im Juni 2014 ist die Balance Film Produktion „Fred & Anabel“ erfolgreich auf Festivals unterwegs. Die Gans Anabel und der Kater Fred erlebten ihre Deutschlandpremiere in Frankfurt am Main auf dem Internationalen Kinderfilmfestival Lucas. Der Zeichentrickfilm von Ralf Kukula über eine ungewöhnliche Freundschaft wurde auf weiteren deutschen Festivals in Leipzig, Hamburg und Köln präsentiert. Auch international ist die Festivalkarriere von „Fred & Anabel“ mit Stationen in Polen, Dänemark, Irland, Belgien, Iran, Pakistan und Kanada gut angelaufen. Fortsetzung folgt!

Die Adaption des gleichnamigen Buches von Lena Hesse wurde realisiert dank der freundlichen Förderung durch die Filmförderungsanstalt, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Mitteldeutsche Medienförderung sowie durch die freundliche Unterstützung des Frankfurter Kinderbuchverlages Wolff.

Auf den Spuren von Klotz und Kiesel

10.11.2014. Am 8. November 2014 unternahm das Balance Film Team mit den Geschäftsführern Grit Wißkirchen und Ralf Kukula einen Ausflug in die Sächsische Schweiz. Üblicherweise markiert eine solche Wanderung den Abschluss einer Produktion wie jüngst mit dem Team von "Alois Nebel". Anlass war diesmal das "Bergfest" für die indonesische Stipendiatin aus Saudi-Arabien, Shifa Alabar, die in wenigen Wochen in ihre Heimatstadt Dschidda zurück fliegt. Mit ihr begaben sich die weiteren Mitarbeiter von Balance Film in Begleitung ihrer Familien ins Elbsandsteingebirge auf den Spuren von "Klotz und Kiesel", dem siebenminütigen animatorischen Beitrag von Balance Film zur beliebten ZDF-Kinderreihe „Siebenstein“. In der Geschichte der beiden aus Sandsteinchen bestehenden Figuren Karl Klotz und Karla Kiesel lernen die Protagonisten, dass die Steine des Elbsandsteingebirges mehr sind als beliebte Wanderkulisse. Für die Balance-Ausflügler waren Ziegenrücken, Gamrig und Bastei, die sich im zauberhaftesten Licht präsentierten, die Bühne für das prächtige Herbstschauspiel, das Shifa Alabar zum ersten Mal überhaupt erlebte.

„Mein Leben als Kosmonaut“ gewinnt Festivalpreis in der Schweiz

29.09.2014. Der Animadok-Film „Mein Leben als Kosmonaut“ (Regie: Katre Haav, Produktion: Balance Film) wurde während des Kurzfilmfestivals look&roll in Basel prämiert. Am Samstag, den 27.09.2014 vergab die Jury unter der Leitung des renommierten niederländischen Dokumentarfilmers Marc Schmidt den mit 3.000 Schweizer Franken dotieren 2. Preis der Jury. „Uns überzeugt der Film, weil er ganz die subjektive Perspektive des betroffenen Menschen einnimmt. Es ist klar eine Bereicherung, hier Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen mit Schizophrenie gewinnen zu können. Der Einsatz von grafischen und Animationstechniken verhindert dabei, dass der Film ins Voyeuristische kippt. Die filmische Darstellung einer psychischen Erkrankung stellt immer eine besondere Herausforderung dar, da sich vieles im mentalen Bereich abspielt. Die Lösung, wie sie uns hier von der Regisseurin Katre Haav präsentiert wird, scheint uns in besonderem Mass geglückt.“ begründete die fünfköpfige internationale Jury ihre Entscheidung.

„Mein Leben als Kosmonaut“ wurde in diesem Jahr bereits im Rahmen des Neurovision Film Contest (Bernstein Conference) in Tübingen mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Aktuell erlebt der Film in Stettin seine 20. Festivalreise seit der Premiere am 05.05.2013 in Oberhausen. Zum Jahresfinale läuft der Animadok-Film im Oktober in China und im Dezember in Australien (The Other Film Festival, Melbourne). Aber zunächst ist er in Jena während des FILMthuer Festivals am 21. und 22.11.2014 zu sehen.

Shifa Albar als Stipendiatin bei Balance Film

01.09.2014. Das Balance Film Team wird drei Monate lang von einer indonesischen Stipendiatin aus Saudi-Arabien verstärkt. Bis 28.11.2014 ist die 26-jährige Shifa Albar mit Animationen beim Projekt "Mascha, der Kater und der kleine Elefant" (Regie: Ralf Kukula) betraut. Zuvor arbeitete sie fünf Jahre bei Eggdancer Productions in Dschidda als erste weibliche Profi-Cutterin und Zeichnerin. Eggdancer Productions wurde von Danya Alhamrani und Dania Nassief gegründet und hat sich als erste weiblich geführte Produktionsfirma in Saudi-Arabien schnell etabliert. Darüber hinaus arbeitet die Firma auch mit der BBC und ZDF/Arte zusammen. Bekannt geworden ist Eggdancer Productions insbesondere mit TV-Dokumentarfilmserien wie "Akla Wa Hikaya" ("Eine Mahlzeit und eine Geschichte") oder "Fattabiouni" ("Der richtige Weg") für die sich Shifa Albars eigens als Animationszeichnerin dank Internet-Tutorials fortbildete. Es gibt in Saudi-Arabien keine Ausbildung im Bereich Animation. Für Shifa Albar geht mit dem Stipendium bei Balance Film ein Traum in Erfüllung: „Ich sehe es als große Chance bei Balance Film zu arbeiten: In diesem professionellen Umfeld habe ich das Glück, gleichzeitig zu arbeiten und zu lernen. Es ist das erste Mal, dass ich für eine ausländische Firma arbeite und die beste Erfahrung, die ich bisher gemacht habe." Der Kontakt zwischen Balance Film und Eggdancer Productions entstand während des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm 2013.

Shifa Albar ist vom Institut für Auslandsbeziehungen für das Förderprogramm CrossCulture Praktika 2014 als Stipendiatin ausgewählt worden. Ziel des Programms ist es, jungen Menschen aus Deutschland und der islamisch geprägten Welt Praktikumsplätze in unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Arbeitsfeldern zu vermittelt. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Dreh "Klütz'87"

15.09.2014. Gemeinsam mit unserem Koproduzenten Falk Schuster (Halle) freuen wir uns sehr über den Abschluss der meisten Realfilmaufnahmen von „Klütz'87“ (Regie: Falk Schuster). Es handelt sich um ein Animadokfilm, der Zeichen-, Puppentricktechnik und Rotoskopie mit historischem Filmmaterial und Fernsehbeiträgen sowie alten Postkarten und Fotos mischt. In der Geschichte dreht sich alles um einen familiären Ostseeurlaub im Jahre 1987 im grenznahen Urlaubsort Klütz/Boltenhagen. Falk Schuster erläutert: "Alle Szenenbilder für die abgeschlossenen Realdrehaufnahmen entstanden fast ausschließlich aus meinen Erinnerungen, den Erzählungen meiner Eltern und den Geschichten aus den zuvor geführten Interviews mit den Zeitzeugen.". Um die damaligen Begebenheiten vor Ort authentisch darstellen zu können, wurden zahlreiche Dokumente und Fotos in Museen und Filmarchiven gesichtet. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Klütz und an der "sächsischen Ostsee" (Naturbad Luppa) wo Strandszenen, Strandspiele und Grenzpatrouillen nachgestellt wurden. Die Fertigstellung von "Klütz'87" ist für Sommer 2015 vorgesehen. 

Der Film wird realisiert dank der freundlichen Förderung durch die Mitteldeutsche Medienförderung, das BKM, die SLM, die Kunststiftung Sachsen-Anhalt und die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Siehe auch Produktionsblog von Falk Schuster: http://www.kluetz87.blogspot.de/ 

„Fred und Anabel“ in Zlín

14.04.2014. Der Kinderfilm „Fred und Anabel“ (Regie: Ralf Kukula, Produktion: Balance Film) hat eine Einladung in den Internationalen Wettbewerb des 54. Internationalen Film Festivals für Kinder und Jugendliche in Zlín vom 30. Mai bis 5. Juni 2014 erhalten. Die Adaption des gleichnamigen Buches von Lena Hesse (Hrsg. Frankfurter Kinderbuchverlag Wolff) thematisiert für Vorschulkinder ein Übel unserer Zeit, das jetzt sogar die Haustiere ereilt: die Fernbeziehungen! Doch zum Glück bleiben Fred der Kater und Anabel die Graugans sich und ihrer Freundschaft treu und schließen sich im Frühjahr erneut in die Flügel (oder Tatzen). Wir freuen uns mit der Autorin und Illustratorin Lena Hesse über die internationale Premiere beim ältesten Kinderfilm Festival als Auftakt zu einer hoffentlich langen und erfolgreichen Festivalkarriere.

Anna-Lena in New York

24.02.2014. Balance Film freut sich außerordentlich über die Einladung von „Die schöne Anna-Lena“ zum internationalen Kinderfilmfestival in New York (NYICFF). Der Film läuft am 8. sowie 23. und 29. März 2014 im Wettbewerb „Girls’ POV“, ein internationales Programm in dem Mädchen die Hauptrolle spielen. „Besondere Qualitäten und ein einzigartiger Humor machen den Film für uns so denkwürdig“, lautet die Begründung der Auswahlkommission. Das NYICFF ist ein Academy®-qualifizierendes Festival.

Mit einer Auszeichnung durch die Jury (unter anderem Henry Selick, Gus Van Sant, Susan Sarandon) käme „Die schöne Anna-Lena“ in die Vorauswahl für den Oscar® 2015 in der Kategorie Animierter Kurzfilm.

Kinostart "Alois Nebel"

Endlich ist es soweit: "Alois Nebel" ist ab morgen bundesweit in den Kinos zu sehen. Die tschechisch-deutsch-slowakische Koproduktion feiert morgen seine Leipzig-Premiere (20:30 Uhr in der Kinobar Prager Frühling) und ist am Sonntag begleitet von Autor Jaroslav Rudiš in Dresden auf der Leinwand (15:00 Uhr / Kino in der Fabrik). Die weiteren Termine der Preview-Tour finden Sie am Ende dieser Mail.

Wir wünschen dem Film ein großes Publikum und verweisen gern auf folgenden Radiobeitrag bzw. das wunderbare Musikvideo zum Film:

Podcast MDR vom 9.12.13:
http://www.mdr.de/mediathek/suche/mediatheksuche102.html?q=Alois+Nebel&x=6&y=3

Videoclip mit Vaclav Neckar:
http://www.youtube.com/watch?v=VBgF8D1xNYQ

Weitere Termine der Preview-Tour in Anwesenheit des Autors bzw. des Regisseurs:

10.12. 20:00 Uhr / Moviemento, Berlin (Tomáš Luňák + Jaroslav Rudiš)
11.12. 20:00 Uhr / Thalia, Augsburg (Jaroslav Rudiš)
11.12. 19:00 Uhr / Filmhaus, Nürnberg (Tomáš Luňák)
12.12. 20:00 Uhr / Filmpalette, Köln (Tomáš Luňák)
12.12. 20:30 Uhr / Prager Frühling, Leipzig (Jaroslav Rudiš)
13.12. 19:00 Uhr / Kommunales Kino, Weimar (Tomáš Luňák)
13.12. 21:00 Uhr / Kinoklub am Hirschlachufer, Erfurt (Tomáš Luňák)
13.12. 18:45 Uhr / Cinema im Ostertor, Bremen (Jaroslav Rudiš)
14.12. 19:30 Uhr / Luchs, Halle (Tomáš Luňák)
14.12. 20:00 Uhr / Schillerhof, Jena (Jaroslav Rudiš)
15.12. 15:00 Uhr / Kino in der Fabrik, Dresden (Jaroslav Rudiš)
16.12. 19:00 Uhr / Acud Kino, Berlin (Tomáš Luňák)

Ralf Kukula in den Sächsischen Kultursenat berufen

Seit November 2013 ist Ralf Kukula Mitglied des Sächsischen Kultursenats. Die Berufung erfolgte durch den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich und gilt für fünf Jahre. Dem Kultursenat gehören neben Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur des Freistaates Sachsen auch Abgeordnete des Sächsischen Landtages und Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Sächsischen Staatsministeriums für Finanzen, des Sächsischen Städte- und Gemeindetages und des Sächsischen Landkreistages an.

Aufgabe des Sächsischen Kultursenats ist es, die Förderpolitik des Landes und der Kommunen für Kunst und Kultur beratend zu begleiten und Empfehlungen für inhaltliche und regionale Schwerpunktsetzungen auszusprechen. Er nimmt darüber hinaus zu grundlegenden kulturpolitischen Fragen Stellung.

Balance Film gehört zu den Gewinnern der Initiative „Der besondere Kinderfilm“

Die tolle Nachricht wurde auf der Pressekonferenz am 3.7.2013 während des FILMFEST MÜNCHEN in Anwesenheit von Prof. Dr. Karola Wille (Intendantin MDR), Peter Dinges (FFA), Margret Albers (GOLDENER SPATZ/Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V.) und Barbara Biermann (Hauptredaktion Kinder und Jugend, ZDF) bekannt gegeben. Balance Film hatte gemeinsam mit dem Autor Andreas Strozyk das Treatment „Ferien mit Pa“ vorgelegt und ist nun eines von sechs geförderten Projekten aus insgesamt 108 Einreichungen.
 
Der Jury gehörten an: Sebastian Andrae (Autor, entsandt durch die Filmförderungsanstalt), Christian Exner (Medienpädagoge, entsandt durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien), Inka Friese (Regisseurin und Autorin, entsandt durch die Filmstiftung Nordrhein-Westfahlen), Thomas Hailer (Förderverein deutscher Kinderfilm e.V.), Dr. Rüdiger Hillmer (Dramaturg, entsandt durch die Mitteldeutsche Medienförderung), Corinna Mehner (Produzentin, entsandt durch den FilmFernsehFonds Bayern), Stefan Pfäffle (KiKA), Astrid Plenk (MDR), Patricia Vasapollo (Redakteurin HR, entsandt durch die ARD Familienkoordination), Jasna Vavra (Universum Film, entsandt durch den Verband deutscher Filmverleiher e.V.) und Jörg von den Steinen (ZDF).
 

Projektinhalt “Ferien mit Pa“
Nicks Vater will mit seinem Sohn ein 'Männerwochenende' veranstalten - und das kurz bevor die Familie auf die Insel fliegen will. Doch mit einem Mal sind beide Männer nackt und mittellos der Natur und der Gesellschaft ausgeliefert. Der Weg nach Hause ist ziemlich abenteuerlich und voller Erkenntnisse.
 
Das Modell zur Förderung des besonderen Kinderfilms
Dieses Fördermodell basiert auf einer Initiative des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, der Filmwirtschaft, der Förderungen des Bundes und einiger Länder sowie der Politik. Es soll ein zusätzlicher Baustein in einer Reihe von Maßnahmen sein mit dem Ziel, dem Kinderfilm in Deutschland wieder mehr Präsenz und ein stärkeres Gewicht zu verleihen.

Die Förderung soll als "Zwei-Stufen-Modell" realisiert werden: Autor und Produzent reichen gemeinsam ein Treatment und eine exemplarische Dialogszene ein. Eine Jury wählt aus den eingereichten Vorlagen bis zu sechs Treatments aus. Daraus soll dann eine erste Drehbuchfassung entwickelt werden. In der zweiten Stufe sollen aus diesen maximal sechs Kinderfilmdrehbüchern die besten, mindestens jedoch zwei Projekte für eine noch zu entwickelnde Produktionsförderung ausgewählt und mit finanzieller Beteiligung der Sender produziert werden.

"20 Jahre BalanceFilm" – lasst uns feiern

…und zwar ausgiebig! Am 4. Juli kommen ab 17.00 Uhr 50 kurze und lange Balance-Filme für Jung und Alt auf die Leinwände der JohannStadthalle Dresden (Holbeinstraße 68): unsere Trickfilmserien für Kinder, die Animationsfilme für Erwachsene, Dokumentar- und Spielfilme. Eine Ausstellung berichtet von der Arbeit der Firma, von verwirklichten und (noch) schlummernden Projekten und von den schönsten Film-Momenten aus zwei Jahrzehnten. Wir laden herzlich ein und freuen uns auf viele, ausdauernde Geburtstagsgäste!

Der Eintritt zu allen Filmvorführungen ist frei.

Zum Programm

Murnau-Kurzfilmpreis für „Die schöne Anna-Lena“

Balance Film hat für den Kinderanimationsfilm "Die schöne Anna-Lena" den renommierten Kurzfilmpreis der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung erhalten. Mit riesiger Freude haben wir den Preis zur Preisverleihung am 3. Mai 2013 in der Wiesbadener FilmBühne „Caligari“ entgegengenommen und bedanken uns sehr herzlich bei der Jury der Murnau-Stiftung. 

Der Film wurde gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung, das Kuratorium junger deutscher Film, das BKM und die Hessische Rundfunk Filmförderung. Auch an sie nochmals ein herzliches Dankeschön.

Siehe auch: http://fwm-stiftung.de/19.kurzfilmpreis

Ernst Szebedits (Vorstand der Murnau-Stiftung), Grit Wißkirchen / Ralf Kukula (Geschäftsführer Balance Film), Sven Voss (Moderator)
Ernst Szebedits (Vorstand der Murnau-Stiftung), Leonore Poth (Animatorin), Grit Wißkirchen / Ralf Kukula (Geschäftsführer Balance Film)
„Mein Leben als Kosmonaut“ in Oberhausen

Der zum Jahresende 2012 fertig gestellte Animadok-Film „Mein Leben als Kosmonaut“ (Regie: Katre Haav, Produktion: Balance Film) feiert seine Premiere im Nationalen Wettbewerb der Kurzfilmtage Oberhausen vom 2. – 7.Mai 2013. Wir freuen uns mit der Regisseurin über diesen tollen Start an traditionsreichem Ort und wünschen dem Film eine laaange Festivalreise!

Aktuell in Produktion

Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Koproduzenten Trickstudio Lutterbeck Köln sehr über den Beginn der Projektentwicklung des abendfüllenden Animationsfilm „Fritzi war dabei“. Außerdem konnten wir mit Michael Kölmel, Filmaufbau Leipzig, als Verleih einen weiteren wichtigen Partner gewinnen. 

Für das internationale, ebenfalls abendfüllende Animadok-Projekt „My Favorite War“ konnte die Finanzierung geschlossen werden. Derzeit werden die Arbeiten am Drehbuch vollendet. Die norwegisch-deutsch-lettische Koproduktion erzählt, wie das kleine lettische Mädchen Ilze im Laufe seines Erwachsenwerdens die Wahrheit über den 2.Weltkrieg, den Kalten Krieg und ihre Familiengeschichte herausfindet. Die Regie führt Ilze Burkovska Jacobsen, als Gestalter für die Animationssequenzen konnte der vielfach preisgekrönte Sven Nyhus (u.a. Artwork für „Angry Man“) gewonnen werden. Balance Film freut sich, als Koproduzent Teil dieses engagierten Projekts zu sein und seine vielfältigen Erfahrungen in der Animationsfilmproduktion einbringen zu können. 

Die zweite Staffel der „Sandmanzen“ tourt weiter munter durch die Festivallandschaft. Cine-Jeune Film Festival (Frankreich), Children’s Film Festival Seattle und REDCAT International Children’s Film Festival Los Angeles (USA) sind die kommenden Stationen für „Da Capo Schorsch“, während bei Anifilm 04 – International Festival of Animated Films Třeboň sogar die gesamte 2. Staffel gezeigt wird. Die Projektentwicklung der 3. Staffel ist mittlerweile in vollem Gange.

Neben der Arbeit an unseren Animationsfilmen laufen auch weiterhin unsere dokumentarischen Projekte. Zurzeit dreht Balance Film die aufwändigen Restaurierungen und Rekonstruktionen der Ledertapeten im Schloss Moritzburg sowie der Stroh- und Federtapeten im Fasanenschlösschen. Ähnlich wie bei der Langzeitdokumentation des Wiederaufbaus des Dresdner Schlosses besteht die Faszination dieses Projektes in der Darstellung und der Wiederentdeckung verloren gegangener Fähigkeiten und Techniken, die diese außergewöhnlichen Zeugnisse vergangener Kunstepochen bewahren helfen.

„Alois Nebel“ gewinnt Europäischen Filmpreis

Wer hätte das gedacht? Das tagelange Daumendrücken hat sich gelohnt und Balance Film ist beglückt über DAS Filmereignis des Wochenendes: Die tschechisch-deutsch-slowakische Koproduktion „Alois Nebel“ hat den Europäischen Filmpreis in der Kategorie Animated Feature Film gewonnen. Wir sind stolz, mit unseren in Dresden realisierten Animationen Teil dieses außergewöhnlichen und erfolgreichen Projektes zu sein.

Wir gratulieren von ganzem Herzen dem Regisseur Tomás Lunák, den Autoren Jaroslav Rudiš und Jaromír 99 sowie dem Produzenten Pavel Strnad/Negativ Film Prag und den Koproduzenten Tobogang/Slowakei und Pallas Film/Halle. 

Die vollständige Preisträgerliste finden Sie hier: www.europeanfilmacademy.org

„Alois Nebel“ für Europäischen Filmpreis nominiert

Die tschechisch/deutsch/slowakische Koproduktion „Alois Nebel“ (Regie: Tomás Lunák) ist einer der drei Nominierten für den diesjährigen Europäischen Filmpreis in der Kategorie Animationsfilm. Neben dem Film über den einsamen Bahnvorsteher Alois, bei dem Balance Film für große Teile der Animation verantwortlicht zeichnet, gehen der spanische Film „Arrugas“ (Regie: Ignacio Ferreras) und „The Pirates! In an Adventure With Scientists“ (Großbritannien/USA, Regie: Peter Lord) ins Rennen. Aus den nominierten Filmen wählen die 2.700 Mitglieder der European Film Academy nun den Gewinner, der beim 25. Europäischen Filmpreis am 1. Dezember auf Malta bekannt gegeben wird.

Balance Film freut sich mit dem gesamten Alois Nebel-Produktionsteam über diese Nominierung und verkürzt sich und den Dresdner Fans von Comic und Film die Wartezeit bis zur Preisverleihung mit einer tollen Veranstaltung: Am 17. Oktober stellt Co-Autor Jaroslav Rudiš in einer Lesung die dem Film zugrunde liegende Graphic Novel „Alois Nebel“ im Dresdner Kino Thalia vor. Exklusiv und erstmals in Dresden wird es außerdem ausführliche Ausschnitte aus dem Film zu sehen geben.

Auf Herbstreise mit den „Sandmanzen“

Unser Festivalbeitrag „Da Capo Schorsch“ aus der zweiten Staffel der „Sandmanzen“ knüpft nahtlos an die tolle Resonanz an, die „Hoppeldihopp“ vor zwei Jahren auf zahlreichen renommierten Filmfestivals bekam. Im Herbst 2012 reist die Episode nun von Brasilien nach Albanien nach London nach Chicago und schließlich zum Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. So kann’s gerne weitergehen!

Hier sind alle Termine im Überblick:

24. August – 18. November
Brazilian Kids Film Festival

23. – 30. September
AniFest Rozafa / Albanien

10. – 21. Oktober
56th BFI London Film Festival

26. Oktober – 4. November
Chicago International Children's Film Festival

22. – 28. Oktober
International Animated Film Festival „TINDIRINDIS“ Vilnius

29. Oktober – 4. November
Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

„Fritzi war dabei“ gewinnt den Deutschen Animationsdrehbuchpreis in Stuttgart

Das Drehbuch „Fritzi war dabei“ von Beate Völcker hat den Deutschen Animationsdrehbuchpreis des 19. Internationalen Trickfilm-Festivals Stuttgart gewonnen. „Fritzi war dabei“ ist das erste abendfüllende Animationsfilmprojekt von Balance Film nach dem gleichnamigen Buch von Hanna Schott und Gerda Raidt (Illustration). Drehbuchautorin Beate Völcker nahm die von der Telepool GmbH gestiftete und mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung am vergangenen Mittwoch persönlich entgegen. 

In der Begründung der Jury heißt es: „Die Umarbeitung der Romanvorlage von Hanna Schott zu einem Animationsdrehbuch fügt dem Stoff des Romans eine neue originelle Dimension hinzu, zumal die ersten atmosphärisch-dichten Zeichnungen von Gerda Raidt bereits jetzt eine gelungene visuelle Umsetzung der Animation erhoffen lassen. Die Geschichte ist in stimmige Szenen mit pointierten Dialogen übertragen und in einer authentischen Sprache mit einem großen Verständnis für dramaturgische Linien umgesetzt.“ (Christian Lüffe). 

Die Jury setzte sich zusammen aus Dr. Christian Lüffe, Referatsleiter Film, Fernsehen, Hörfunk des Goethe Institut München, Julia Müntefering (Programme Acquisition & Sales, Telepool München) sowie den Drehbuchautoren Oliver Huzly und Reza Memari. „Fritzi war dabei“ erzählt die Geschichte der politischen Wende im Herbst 1989 in Leipzig aus dem Blickwinkel eines zehnjährigen Mädchens. Das Drehbuch wurde gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM).

Gemeinsam mit unseren Koproduktionspartnern Trickstudio Lutterbeck (Köln) und TRIKK 17 (Hamburg) sehen wir nun der weiteren Arbeit an „Fritzi war dabei“ mit Spannung entgegen. Für Balance Film war die Preisverleihung der Höhepunkt einer euphorischen Woche beim ITFS, bei der wir mit einer Präsentation unseres Studios, den „Sandmanzen“ auf der Open Air-Leinwand auf dem Schlossplatz, in der Internationalen Jury und mit der AG Animationsfilm vielfach vertreten waren.

„Alois Nebel“ gewinnt in Holland – „Die Sandmanzen“ laufen in Annecy

Munter behaupten sich unsere Projekte auf renommierten Festivals: 
„Alois Nebel“ hat beim Holland Animation Film Festival den Grand Prix in der Kategorie „Features“ gewonnen. Die Jury würdigt den Film hier: 
http://haff.nl/en/programme/winners-HAFF2012.

Und auch eine weitere Einladung der „Sandmanzen“ hat uns enorm gefreut: „Da Capo Schorsch“ wird vom 4. – 9. Juni als einziger deutscher Film in der Sparte „TV-Serien“ beim Internationalen Animationsfilmfestival in Annecy gezeigt: 
http://www.annecy.org/edition-2012/festival/selection-officielle/fiche-film:f20121584

Merci beaucoup an alle, die die Serie bislang unterstützt haben!