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Nachwuchsförderung

Eine wichtige Säule im Gesamtschaffen und ausdrückliches Anliegen von Balance Film ist die Förderung von Nachwuchstalenten im Animationsfilm. Im Rahmen ihres intensiven Networking im europäischen Animationsfilmmarkt spürt die Firma regelmäßig aktuelle Tendenzen in der Branche auf, sucht nach außergewöhnlichen Gestaltungsformen und potentiellen Kandidaten für eine zukünftige Zusammenarbeit. Mit großer Offenheit gegenüber vielfältigen grafischen Handschriften wird Balance Film auch weiterhin kontinuierlich junge Talente in der Animationsfilmproduktion einsetzen bzw. fördern. 

Im Folgenden werden aktuelle Projekte junger Filmemacher vorgestellt, die unter Mitwirkung und Unterstützung von Balance Film entstanden sind bzw. entstehen. Diese reicht von der dramaturgischen und technischen Beratung über die Bereitstellung von Arbeitsräumen und Technik für Animation, Compositing, Schnitt und Ausspiel bis zur Übernahme der Produktions- bzw. Herstellungsleitung.

„Mein Leben als Kosmonaut“

2013, 12 min
Regie: Katre Haav, Animadok-Film
Ein animierter Dokumentarfilm über Oliver, einen als kleiner Junge an Schizophrenie Erkrankten aus Tallinn. Der Film ist Katre Haavs Abschlussfilm an der Bauhaus-Universität Weimar.
Buch, Regie, Gestaltung: Katre Haav
Animation: Jörg Halsema
Compositing: Francie Liebschner, Antje Gleißberg
Kamera: Alvar Kõue
Ton: Bastian Steinbrück
Musik: Miriam Tally
Schnitt: Stefan Urlass
Produktion: Ralf Kukula, Grit Wisskirchen
Gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (SLM).

Festivalteilnahmen
Kurzfilmtage Oberhausen 2013, Deutscher Wettbewerb
Backup Festival Weimer 2013, Internationaler Wettbewerb
MashRome Film Fest (Italien) 2013, Dokumentarfilm Wettbewerb
Kratkofil Plus (Bosnien-Herzegowina) 2013, Wettbewerb (Official Selection)
Neurovision film contest / Bernstein Conference (Tübingen) 2013, Filmwettbewerb
Bucharest International Experimental Filmfest BIEFF 2013, Oberhausen Special Program
Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2013, Neue Deutsche Animation; Animadok

Der Schatz

2011, 10 min
Regie: Francie Nippe, Legetrick
FBW-Prädikat „besonders wertvoll“
Ein kleines Mädchen verbringt ihre Nachmittage gern mit ihrem Opa im Garten. Gemeinsam genießen sie den Herbstanfang, basteln bunte Laubkronen, ernten Äpfel und verwandeln Omas Gemüsegarten in ihre Schatzinsel. Doch als der Wind die letzten Blätter von den Bäumen weht, zieht sich Opa zurück und das Mädchen muss lernen Abschied zu nehmen. Ein Film für Kinder von 6 bis 9 Jahren.
Buch, Gestaltung: Francie Nippe
Animation: Ina Findeisen
Schnitt: Stefan Urlaß
Komposition: Christian Helm und Andreas Vorwerk
Herstellungsleitung: Grit Wißkirchen 
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kuratorium junger deutscher Film sowie der Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien.

Die Nachtigall und die Rose

2010, 6 min 30 sec
nach dem gleichnamigen Märchen von Oscar Wilde
Regie: Larisa Lauber, Zeichentrick / Legetrick
„Hier ist endlich ein wahrer Liebender“, ruft die Nachtigall, als sie den jungen Studenten erblickt, der verzweifelt nach einer roten Rose sucht mit der er das Herz seiner Angebeteten gewinnen will. Die Nachtigall beschließt ihm zu helfen, und macht sich auf die Suche nach einer roten Rose. Aber dabei wird sie vor eine schwere Entscheidung gestellt. Was ist wichtiger: die Liebe oder das Leben?
Regie / Buch / Gestaltung / Animation: Larisa Lauber
Hintergründe: Matthias Daenschel 
Musik: Max Knoth 
Tonmeister: Roman Strack
Sounddesign: Florian Tippe 
Sprecher: Andreas Sparberg 
Compositing: Nadine Müller, Martin Grötzschel 
Schnitt: Stefan Urlaß 
Produktion: Amsel Trickfilm 
Produktionsleitung: Carola Kutzner 
Aufnahmeleitung: Grit Wißkirchen 
Gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung Sachsen und das Medienboard Berlin Brandenburg.

Puzzle

2010, 10 min 30 sec
Regie: Claudia Reh, experimenteller Animationsfilm
Erzählt wird eine Geschichte von der Suche nach einer passenden Lebensform, in der die Figuren immer wieder von vorn anfangen. Sie stoßen privat wie gesellschaftlich an Grenzen. Grenzen, die entstanden sind durch festgelegte Werte von Glück, die sich schnell als trügerisch erweisen. Es geht um Einsamkeit, Verinselung, Illusion, Zerstörung von Traum und Neubeginn. 
Regie / Storyboard / Kamera / Animation: Claudia Reh
Compositing: Francie Nippe
Musik: Johannes Beere
Schnitt: Stefan Urlaß
Mit freundlicher Unterstützung von Ko.Film. Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Wie Tag und Nacht

2011, 6 min
Regie: Marcel Schröder, 2D-Animation
Eine Krähe und ein Phönix, ihrer mythologischen Aufgabe enthoben, sind in einer postapokalyptischen Welt auf der Suche nach einem neuen Sinn. War die Krähe einst die Begleiterin der Toten ins Paradies, so oblag es dem Phönix, den Lebenden als unsterblicher Hoffnungsbringer zu dienen. Nun jedoch gibt es kein Leben mehr. Als das ungleiche Paar aber schließlich doch noch jemanden trifft, scheint sich das Blatt zu wenden ...
Regie / Buch: Marcel Schröder
Gestaltung: Melanie Reichmann
Dramaturgie: Milen Vitanov
Storyboard: Melanie Reichmann, Alexander Pick
Layout / Compositing: Melanie Reichmann, Marcel Schröder
Animation: Tobias Gembalski, Dirk Reddig
Komponist: Frieder Zimmermann
Schnitt: Stefan Urlaß
Produktion: Grit Wißkirchen
Eine Koproduktion der Balance Film GmbH mit Melanie Reichmann und Marcel Schröder. Gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien.